Noah Vinzens: „Der schönste Moment als Produktionsleiter? Wenn jedes Rad ineinandergreift.“
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00:00:07:
00:00:12: Herzlich willkommen hier in unserem kleinen, feldklicher Podcaststudio und zu einer neuen Folge von Gezwitscher – der Podcast der Montforta Zwischentöne.
00:00:21: Heute im Studio zu Gast ist Noah Wincens.
00:00:24: Er ist Produktionsleiter der Montforda Zwischenthöne, Kulturmanager und studierter Konzertpianist.
00:00:30: Der Deutsch-Schweizer verbindet künstlerisches Denken mit organisatorischer Präzisionen.
00:00:34: Vor Rausschau ist gewissermaßen sein zweiter Vornahre, denn in einem laufenden Festival gibt es immer wieder Dinge die schnell gelöst werden müssen.
00:00:42: Noa ist in leitenden Funktionen verschiedener Festivals tätig und gründete im Jahr zwanzig seine eigene Firma – die Kulturmanufaktur Noa Winsens GmbH.
00:00:51: Er begleitet ganz verschiedene Kulturprojekte, aktuell im Raum vom Spreewald bis vor Alberg, in Konzeption, Produktion und Management.
00:01:00: Ich kenne meinen Gast tatsächlich ziemlich gut.
00:01:02: Genauer gesagt, wir sind verheiratet!
00:01:05: Das macht dieses Gespräch vielleicht ein bisschen persönlicher und den Blick hinter die Kulissen umso spannender.
00:01:10: Doch jetzt erst mal herzlich willkommen Noah!
00:01:12: Ja hallo!
00:01:14: Ich muss dazu noch sagen unser Gespräch heute wird sich auch natürlich ein bisschen um den Rückblick auf die Sommermods, auf die Sommermondforter Zwischentöne drehen und dazu haben wir auch immer wieder heute in der Folge das ist neu... Ein paar O-Töne von Künstlerinnen, die dabei waren aber auch aus dem Publikum.
00:01:32: Das werden wir hier immer wieder einfließen lassen.
00:01:35: Aber jetzt möchte ich erst mal einsteigen.
00:01:37: nur die Motsommerausgabe.
00:01:39: Ein Zungenbrecher liegt hinter uns!
00:01:41: Mit welchem Gefühl blickst du heute auf das Festival zurück?
00:01:45: Mit einem sehr positiven... Es war tatsächlich eine sehr gute Entscheidung wieder zurück in den Sommer zu gehen.
00:01:51: Wir hatten ja bis jetzt oder lange Jahre eigentlich immer eine Winteredition im November.
00:01:57: ganz am Anfang als das Festival noch Teil des Montferthauses war, gab es drei Schwerpunkte im Jahr.
00:02:04: Das ist aber tatsächlich schon sehr lange her wenn man so will in den Anfängen des Festivals.
00:02:10: Insofern war's jetzt doch ein großer Schritt seitdem wir uns ausgegründet haben aus dem Montferthaus wieder eine zweite Edition in den Sommer zu legen und das hat den großen Vorteil dass man einfach die Stadt bespielen kann was im November schwieriger ist weil Es regnet, es schneit.
00:02:29: Es ist kalt und schnell dunkel.
00:02:34: Das war eine helle fröhliche, bunte Sommeredition wie man sich's wünscht.
00:02:42: Du hast den Sommer angesprochen ... diese ja irgendwie fast schon italienische Stimmung, die dadurch die Stadt wehte.
00:02:48: Also es war wirklich ... hatten wir richtig Glück mit dem Wetter vor allem am zweiten Wochenende.
00:02:53: Gab es denn so einen Moment in dem du dachtest Ja jetzt ist das Festival wirklich angekommen?
00:03:00: Das war tatsächlich als das Wetter umschlug weil man muss vielleicht dazu sagen Wir hatten einen Filmteam da, um Andreas Höfer.
00:03:08: Der für die November-Edition jetzt im Sommer ganz viel Videomaterial mit seinem Team gesammelt hat und das Video Material ist ja dann Teil des zweiten Teils von Blink of an Eye der großen Produktionen des Sommers.
00:03:21: und eben das Videomaterial wird in der Produktion im November Teil des Gesamtkonzepts von Silvia und Volkert unseren mein künstlerischen Leitern im Montferthaus sein.
00:03:35: Und die gesamte Woche, wo quasi das Tanz- und Musikteam in der Stadt unterwegs war und geprobt hat und das Filmteam begleitet hat, hat es eigentlich durchgehend geregnet.
00:03:49: Das war wirklich irgendwie ... Ja, da haben wir alle ziemlich gezittert und man musste irgendwie ständig die Probenpläne und alles eigentlich umwerfen.
00:03:58: Und sagen okay jetzt ist gerade eine kurze Pause also Regenpause Jetzt können wir das und das schnell drehen.
00:04:04: und dann war es wieder stark regnen.
00:04:07: Und gegen Ende der Woche waren eben ganz viele Veranstaltungen im Stadtraum im öffentlichen Raum geplant, umsonst und draußen und frei und zugänglich und niederschwellig.
00:04:19: Und das funktioniert natürlich irgendwie nur wenn es auch schönes Wetter ist.
00:04:26: Die erste Open Air Veranstaltung war am Freitagabend und das war ein Spaziergang einen Sonnenuntergangsspaziergang Den Berg von Feldkirch in der Umgebung.
00:04:39: Ein Berg hoch, wo dann wirklich das Wetter eine wesentliche Komponente war.
00:04:44: und eine halbe Stunde vor dem Start des Spaziergangs oder dieses interaktiven Erlebnis-Spaziergangs hat es denn aufgehört zu regnen?
00:04:53: Und da war der Moment, wo ich dachte okay jetzt sind wir angekommen!
00:04:56: Dann war's wirklich ab dem Moment was wirklich wie du sagst italienisch tropisch fast schon Wo man dann schon fast wieder dacht, das ist eigentlich schon zu warm.
00:05:07: Aber das war der Moment wo ich dann echt happy war dass es dann doch alles klappt weil das ist halt das Risiko bei Open Air wenn das Wetter nicht mitspielt ist es halt nur halb so cool.
00:05:18: Ja ein Moment zum Durchatmen für uns alle.
00:05:21: Ich erinnere mich da auch dran Du hast den Regen jetzt angesprochen und die Unsicherheit, die damit dann einhergeht auch manchmal.
00:05:27: Wie geht das weiter?
00:05:28: Und umsonst und draußen?
00:05:30: Das ist ja auch immer spannend und fürs Publikum total toll weil ja auch manchmal spontan noch Leute dazukommen für euch als künstlerische Leitung und in deinem Fall Produktionsleiter.
00:05:41: was macht das mit einem wenn man überhaupt nicht weiß ob jetzt zehn leute kommen oder hundert?
00:05:47: Ja das ist tatsächlich einen punkt der mich in der produktionsleitung extrem stresst weil du weißt einfach nicht kommen jetzt zu diesem Spaziergang, mal eben diesen Faktor wetter unabhängig oder eben gerade wenn es dann regnet.
00:06:02: Du kannst dir irgendwie vorstellen okay jetzt kommt natürlich weniger aber wenn's Wetter gut ist weiß das eben auch nicht bis die Veranstaltung startet.
00:06:08: und kommen da jetzt zehn?
00:06:10: Kommen da hundert?
00:06:11: Kkommen da fünfhundert?
00:06:12: Oder kommt da keiner?
00:06:13: Das ist halt irgendwie ein Unterschied so!
00:06:15: Und da bin ich doch immer ziemlich angespannt bis es dann soweit ist.
00:06:19: also man tut natürlich alles, dass die Leute wissen das es stattfindet und wir haben gerade bei den Zwischentüren wirklich eine ganz ganz tolle inzwischen ja wie soll man sagen fangemeinde klingt so ein bisschen überheblich aus unserer seite einfach einen stamm publikum was uns total supporten und die kommen und auf die kann man sich eigentlich schon ziemlich verlassen um wenn dann eben noch leute spontaner zu kommen Und ein paar von denen wir es gar nicht wissen, die vielleicht irgendwie erstmals dazukommen.
00:06:48: Dann haben wir eine schöne Runde Gruppe und dann funktioniert's.
00:06:52: aber das ist eben tatsächlich Stress bis es losgeht eigentlich.
00:06:57: Reden wir mal ein bisschen mehr über die Aufgaben der Produktionsleitung.
00:07:01: was sieht denn das Publikum sonst?
00:07:02: Von deiner Arbeit?
00:07:04: eigentlich alles meistens nicht.
00:07:07: Also Produktions leitung ist ein weites Feld letztendlich sehr vielseitig in der Vorbereitung des Festivals.
00:07:16: Was sieht man nicht?
00:07:19: Das Vertragswesen, also sowohl bei Inrichtung Künstler aber auch in Richtung Spielstätten.
00:07:27: Welche Spielspäten bespielen wir?
00:07:28: Was brauchen wir dort?
00:07:29: Was sind die Vereinbarungen mit den Spielstädten?
00:07:33: Dann Künstlabetreuung, Künstlers catering solche Geschichten, die dann in Richtung Festwill natürlich gehen.
00:07:40: Was haben wir noch?
00:07:41: Wir haben die ganze Marketing-PR-Strategie, die bei mir im Team liegt.
00:07:48: Machst du beim Festival!
00:07:50: Aber läuft natürlich bei der Produktionsleitung zusammen.
00:07:52: Welche Werbeschaltung macht das wieder bei mir?
00:07:56: Wo und wie bewerben wir das Festival?
00:07:59: Das Ganze in Richtung Sponsoring, die Sponsorenverträge... Vereinbarungen, was sind die Gegenleistung?
00:08:06: Das müssen wir sozusagen tun.
00:08:08: Die Kommunikation nach außen zu den Besuchenden, die vielleicht gerade nicht wissen wo sie das Ticket buchen oder ein Problem mit dem Ticket-Buchsystem haben.
00:08:18: Ticketing ist übrigens auch ein Punkt, den man erstmals noch nicht sieht der bei mir liegt großer Punkt.
00:08:24: und dann gibt es natürlich ganz viele Punkte, theoretisch dann, wenn das Festival läuft sehen könnte.
00:08:30: Aber eigentlich, wenn es gut läuft nicht darauf achtet wie dass Helfer-Team Betreuung einweisen ja alles rund um die Helfer Katering also Künstler und Publikumsverpflegungen Abendkasse Bühnen auf und Abbau, Stühle stellen, Bierkisten schleppen.
00:08:55: Also so das könnte man theoretisch sehen aber sollte man hoffentlich eben nicht weil es im Hintergrund läuft also am Ende des Tages wenn alles gut läuft kriegt man wenig mit von mir.
00:09:05: Und zusammengefasst ist aber eine ganze Menge die da in Zusammenläufe?
00:09:09: Ja
00:09:10: also man kann sozusagen sagen die künstlerische Leitung macht den Inhalt Und die Produktion macht die Umsetzung.
00:09:17: So jetzt ganz grob gesagt natürlich ist das eng verzahnt und gerade bei uns im Team Volker zum Beispiel, macht unglaublich viel technische Geschichten auch im Festival.
00:09:28: also dann Beleuchtung Ton Licht da greifen dann sozusagen unsere Gewerke sehr einander weil einfach da die Kompetenzen an auch bei ihm liegen.
00:09:39: Aber eben genau, also eigentlich Inhalt künstlerisch und Umsetzung.
00:09:44: Also ich kriege dann meistens eine Liste von Künstlern die eben eingeladen werden mit den Stücken oder mit den Inhalten, mit den Produktionen, mit Ideen, die eben eingeladen werden oder die zum Teil auch jetzt wie im November mit Blink Off and Eye von Volker und Silvia selber gemacht werden.
00:10:03: Eine Produktion von den beiden.
00:10:05: Und dann fang ich eben an, das abzuwickeln oder vorzubereiten.
00:10:08: Also Verträge und Gagenverhandlungen ... Hotelzimmer?
00:10:13: Genau!
00:10:13: Welche Räume brauche ich?
00:10:16: Welche Hotelzimmers brauche Ich?
00:10:18: Oder eben also so alles drumrum.
00:10:21: natürlich einen der ganz großen Punkte ist das Budget.
00:10:25: Das liegt bei mir Budgetplanung, Controlling und halt eben Abwicklung dass wir am Schluss halt eben auch irgendwie genügend Geld haben für das was wir vorhaben und nicht mehr Geld ausgeben, als was wir haben.
00:10:37: Also das ist genau auch noch ein Punkt den ich von nicht angesprochen habe.
00:10:44: Eigentlich... Ich hab jetzt als nächste Frage auf meinem Zettelwahn für dich das Festival beginnt ob am ersten Veranstaltungstag oder schon Monate vorher?
00:10:51: Und die Antwort hast du eigentlich eben schon gegeben denn diese Verträge entstehen ja nicht erst am ersten veranstaltungstag.
00:10:58: also du bist eigentlich immer mit dem festival beschäftigt oder
00:11:02: Ja, also mehr mal wenig.
00:11:04: Also es ist so ein bisschen sinus kurvemäßig Wann eben peaks und wanns ein bisschen ruhiger ist.
00:11:10: aber letztendlich ist eigentlich immer etwas.
00:11:12: das kann man tatsächlich sagen.
00:11:15: Und wenn man weit weg vom Festival ist, also wenn das Festival gerade rum ist wie jetzt dann geht es um die Anträge für nächstes Jahr zum Beispiel oder das Budget für nächstem Jahr.
00:11:23: Oder wie wir jetzt gerade im Team in der Planung für November sehr aktiv noch mal alles fixieren und festzuhören.
00:11:33: Dann aber eben auch mit etwas Weizsicht was man bei uns in der Branche durchaus braucht.
00:11:39: Auch natürlich schon am nächsten Jahr dran sind.
00:11:42: nach dem Festivals vor dem Festival.
00:11:44: Und dann wechseln sich bei mir jetzt noch Festivals ab, weil die Zwischentöner nicht die einzige Baustelle sind.
00:11:52: Das heißt es ist eigentlich immer eine ganz gute Arbeitsbelastung auf einem Tisch her.
00:11:57: Du hast
00:11:57: das sehr charmant ausgedrückt!
00:12:00: Ich habe es vorher schon erwähnt du bist studierter Konzertpianist und ich... Denk so an unsere gemeinsame Zeit zurück.
00:12:07: Ich bin eigentlich studierte Geigerin, also wir kommen beide eigentlich von der Bühne und seit wir uns kennenspielt natürlich das Gespräch auch über Konzerte eine Rolle.
00:12:16: Seit der Perspektivwechsel da ist noch mehr.
00:12:19: deshalb würde mich auch nochmal interessieren hörst du ein Konzert heute anders als früher?
00:12:25: Also wenn ich Musik höre glaube ich würde ich sagen nein Wenn ich tatsächlich im Konzern sitze Und auch in einem Konzärt wo jetzt nichts zu tun hatte vor und nachher irgendwie so.
00:12:38: Also wenn es keine Produktion aus einem meiner Festivals ist, dann würde ich sagen gucke ich mit sehr anderen Augen weil ich die ganze Zeit irgendwie drüber nachdenke wie jetzt war's gerade gelöst ist oder was nicht gut gelöst wird, was sehr gut gelösst ist, was mich total fasziniert an der Produktion oder also man ist irgendwie ja man hat eine Brille auf die man irgendwie nicht ablegen kann.
00:13:02: Also es nervt mich auch manchmal total, weil ich's einfach genießen wollen würde.
00:13:07: Aber ich denke dann über irgendwelche logistischen Fragen nach die mich da gerade irgendwie beschäftigen.
00:13:13: Ja kann man sich gut vorstellen und was macht für dich ein wirklich besonderes Konzerterlebnis aus?
00:13:19: Naja wenns mich tatsächlich berührt also... Ich bin ein großer Fan, zurückzukommen zu wirklichen Erlebnissen und nicht wir machen Konzert des Konzerts wegen.
00:13:30: Und irgendwie das selbst Zwecks wegen.
00:13:34: Die wirklich besonderen Momente sind die wo man wirklich muss einem den Atem verschlägt oder wo man total ergriffen ist oder wo auch einfach wegräumen kann.
00:13:45: Das muss ja nicht immer total emotional sein sondern Wo ich zu mir komme oder wo ich irgendwie in sehr enge Korrespondenz mit dem Künstler, den Künstlern oder der Künstlerin auf der Bühne gerate.
00:13:58: Und das ist so mein Traumkonzert mehr.
00:14:04: Über besondere Momente hat auch Martje Passmann eine der Tänzeren beim Festival gesprochen und ich möchte euch und uns jetzt mal vorspielen was sie gesagt hat als ich sie nach ihren Momenten bei diesem Festival, bei dieser Sommerausgabe der Montford hat Zwischentöne gefragt habe.
00:14:25: Also für mich als Performerin war es ganz toll um teil zu sein von diesem Festival weil es so vielfaltig war.
00:14:34: Normalerweise stehe ich vielleicht in Theater und mache eine Show.
00:14:38: jetzt haben wir drei unterschiedliche Performances gehabt auf verschiedenen Locations und für mich war es ein großes Geschenk dass wir in der Natur getanzt haben Und am Ende von einem Spaziergang waren wir dann auf den Hügel und da war diesen buddhistischen Tempel, die Musik hat für uns gespielt.
00:14:58: Nach meiner Performance konnte ich einfach auch lauschen um mich nach hinten lehnen.
00:15:02: Das war so ein magischer Moment mit dem Publikum teilzunehmen in dieser wunderbare Umgebung.
00:15:10: das werde ich nie vergessen.
00:15:12: Obwohl es sehr kalt war weil ich vorher durch dem Gras gerollt bin aber es war richtig schön.
00:15:21: Und auch durch die Stadt tanzen zu können und zu sehen, wie die Umgebung darauf reagiert weil man hat nicht jeden Tag dass man durch eine schöne Altstadt tanzen kann.
00:15:34: Irgendwann haben wir uns dann in einer Ecke zusammen gruppiert und diese ein kleines Kind durch einen Loch was zwischen den Beinen von den anderen Kollegen war geschlüpft Und es war so ein spontaner Moment und sowas kann nur entstehen, wenn man in öffentlichen Plätzen spielt.
00:15:50: Das war eine sehr schöne Erfahrung und wir hatten auch die Performance-Arbeitsmovey mit Livemusik improvisiert haben und das waren so ein lebendiger Abend und danach haben wir auch gemeinsam mit dem Publikum abgeschickt.
00:16:09: Das hat sehr viel Spaß gemacht.
00:16:11: Also viele Momente haben sich überhaupt nicht wie Arbeit angefühlt und es war so schön, dass man wirklich.
00:16:16: im Moment haben wir viele Sachen entstehen lassen in Kombination mit großartigem Livemusik und dann in Feldkirch.
00:16:24: Es war eine sehr schöne Entdeckungsreise für mich auf verschiedene Ebene.
00:16:31: Ja ist doch schön, wenn sie das zusammengefasst hat, wie es eben ist dann in der Natur zu sein und nicht auf der Bühne wo sie sonst steht.
00:16:39: Ist das auch etwas, was dir in der Erinnerung geblieben ist?
00:16:41: Dieses im Stadtraum und in der Natur.
00:16:44: Das ist ja schon anders.
00:16:47: Total!
00:16:48: Also ich glaube der ganz große Twist ist wenn man die Gipflogenheiten mal beiseite lässt Und wirklich sich der Sache widmen und überlegt In welchem Kontext und welchem Setting ist es eigentlich gerade richtig?
00:17:04: Gerade bei den Zwischentönen haben wir sehr viele von wirklich spannenden Experimenten wo es wirklich auch um Formatentwicklung geht, wo's um Versuche geht.
00:17:14: Grenzgänge, auch Risiken, wo man sagt wir probieren sie mal aus und wissen aber nicht ob das Konzept klappt.
00:17:23: Das Konzept in den Stadtraum zu gehen ist natürlich eine sehr dankbare Nummer weil man kann die Stadt integrieren als Gegenspieler.
00:17:36: Das wirkt einfach anders, als wenn man jetzt die Performance wie zum Beispiel die Kombination von Tanz und Musik.
00:17:43: Wie wir es jetzt hatten bei manchen der Veranstaltungen im Sommer Wenn man die jetzt auf eine Bühne im Konzertzahl setzen würde oder stellen würde Und eine Rheinbestuhlung in Saal und Licht aus und Spot an und das wäre eine komplett andere Nummer.
00:17:58: Das würde da ganz anders wirken.
00:18:03: Dieses Spannungsfeld, das finde ich... Das ist gerade bei den Zwischentüren immer wieder echt atemberaubend.
00:18:09: Was da entsteht, wenn man sich traut Sachen entstehen zu lassen?
00:18:15: Du sprichst von Dingen die entstehen aus den Momenten heraus.
00:18:19: Da möchte ich auch nochmal zwei unserer Künstler zu Wort kommen lassen unter anderem dem Juan, den Flütisten und außerdem den Jakob, den Chorleiter vom Kamerkorff Feldkirch.
00:18:30: Wir hören hier mal rein!
00:18:35: Auf jeden Fall fand ich schön, mit den Zerlinen zu arbeiten.
00:18:41: Also die Musik und Bewegung sich dann auch irgendwie so im Moment, wie man sich doch verbunden fühlt, wenn man improvisiert oder auf sich hört und interagiert.
00:19:04: Dann schöne Momente bei den Spaziergang, also das war glaube ich am Freitag.
00:19:13: Da gab es so diese Stationen wo ich dann noch auf der Bank gespielt habe und noch Marzia und Fabian dann improvisiert haben da auf dem Feld.
00:19:26: Und genau, ich glaube es gab ganz besondere Agnesphäre und Emotionen die der dafür im Moment entstanden steht.
00:19:40: Also die Auftritte für den Chor in der Stadt, also auf den Plätzen und in den Innenhöfen waren insofern speziell... Es war von der Energie her ein Auftritt, ein Konzert aber das Setting war irgendwie nicht da.
00:20:00: man musste irgendwie in das Konzernsetting kommen hatte dann nicht dieses Bühnenlicht, nicht die Bühne, das Publikum sitzt was automatisch in eine solche Spannung bringt.
00:20:16: Sondern man musste das erzeugen und auch irgendwie dann beginnen zu singen.
00:20:21: Gerade das Singen ist sehr speziell weil es ja etwas sehr Persönliches ist.
00:20:25: Dann ist das etwas sehr Intimes eigentlich und das dann so auf der Straße zu machen einfach für zufällige Leute unangebracht ist irgendwie braucht Überwindung und brauchte auch für mich Überwindungen und für die Sängerinnen.
00:20:43: Aber wir haben das als wahnsinnig schön erlebt, weil finde ich die Orte so schön gewählt wurden war es dann total in nicht gerade durch das Singen.
00:20:57: also es war ja an dem Tag sehr viel los.
00:20:58: es gab dann irgendwo spielt eine Blasmusik Es war ein Markt das war einfach voll weil das Wetter war schön viele Leute waren da Und der erste Auftritt, wo wir gesungen haben – das war in diesem Innenhof.
00:21:12: Wo wir Obone Jesu eine ganz alte Motette gesungen habe.
00:21:19: und plötzlich entstand da durch diese Ruhe und durch die alte Musik inmitten von dem Trubel, der sonst in der Stadt herrschte so wie eine Oase Eine ganz kunstvolle Hase, die Leute rausgeholt hat aus diesem Trubel.
00:21:40: Das ging einfach durch das Singen und durch das Brechen von diesen Situationen.
00:21:50: Ja, Stichwort was vorhin gesagt hat.
00:21:53: Wie schön es war mit der Improvisation und Korrespondenz zu gehen zwischen Musikerinnen- und Tanzassemble.
00:21:59: Und ja, Stichtwort Improvisation in der Produktionsleitung.
00:22:03: du koordinierst KünstlerInnen Technik Abläufe und Zeitpläne.
00:22:06: Du hast das vorhin sehr ausführlich beschrieben.
00:22:10: Was bringt dich schneller aus der Ruhe?
00:22:11: Ein verspäteter Zug oder ein verstimmter Flügel?
00:22:17: Kommt drauf an!
00:22:20: wenn der Flügel eine Woche vorher verstimmt ist vor dem Konzert oder der Künstler am Reisetag selbst, am Konzerntag selbst eine versperrte Reise hat.
00:22:29: Also das kommt sehr auf den Kontext an wann ich was brauche.
00:22:33: beim Versperrten zu kann ich in der Regel weniger machen als beim Flüge wo ich nochmal irgendwie akut feuerwehrmäßig den Klavierstimmer einfliegen kann.
00:22:42: so ungefähr aber kommt eben drauf an wie akut die Problematik ist.
00:22:48: Wie viele Nachrichten hast du während der Festivalwache ungefähr verschickt?
00:22:52: Ehrliche Schätzung.
00:22:55: Nachrichten, uff!
00:22:57: Schwierig zu sagen.
00:22:58: Wenn da jetzt E-Mail und WhatsApp und Einmessage was es so gibt zusammen... Boah.
00:23:07: Viele hundert würde ich sagen.
00:23:10: Und gab's viele Momente in denen.
00:23:13: oder gab es Momente, in denen sowas war wie also ... Ich weiß, dass es keinen verspäteten Zug gab und auch keinen verstimmten Flügel.
00:23:19: Aber so, oha da müssen wir jetzt irgendeine kreative Lösung für finden?
00:23:26: Lass mich mal überlegen... Also das Wetter war schon echt eine knifflige Kiste Und ansonsten gab's Chaosmomente nicht ganz dramatisch und müsste ich jetzt ehrlich aber sagen was?
00:23:42: ja Das ist schon
00:23:43: sehr positive Bilanz, gell?
00:23:44: Ich meine das ist sonst auch bei allen Festivals gern mal anders weil einfach wo viele Menschen zusammenkommen und große Produktionen da sind.
00:23:51: Aber gut, das Wetter ist ja eine sehr große unsichere Komponente, das reicht vielleicht auch hoch!
00:23:56: Ja also richtige... Also im Kleinen gibt es immer so Momente wo man kurz zittert wenn einer der Künstler, einer der Tänzer Nachts um drei schreibt, dass er irgendwie mit Viva im Bett liegt und ich weiß wie die morgige Veranstaltung klappen kann oder nicht.
00:24:18: Wo man dann morgens am Sonntag durch Feldkirchenumgebung fährt und alle Tankstellen und Apotheken abklappert, die im Notfallregister als offen registriert sind aber doch nicht offen haben und dann fährst du da rum und der Kreis wird immer weiter und du findest keine Apotheke Aber am Schluss des Tages ging es ihm zum Glück wieder besser und so
00:24:42: gut,
00:24:43: dass er also Hut ab hat getanzt.
00:24:45: Aber das sind dann so eben... Es ist da nicht in der Katastrophe geändert weil nicht ausgefallen aber du schwitzt dann schon.
00:24:52: solche Sachen gibt's natürlich am laufenden Band.
00:24:55: Gab es denn einen Moment in dem Du einfach kurz stehen geblieben bist und das Festival genießen konntest?
00:25:02: Ja das ist leider was ich vorhin sagte.
00:25:05: mit dieser Brille die man auch bei anderen Veranstaltungen hat gerade bei eigenen also wo ich involviert bin, wo ich irgendwie auch Verantwortung habe für Sachen kriege ich es fast nie hin wirklich abzuschalten weil ich die ganze Zeit entweder beim nächsten Schritt desabends bin.
00:25:23: Jetzt muss ich gleich jetzt brauchen wir dir und die Getränke da und da oder wie kommt der Künstler von A nach B?
00:25:29: Also irgendwie so einfach logistische Kleinigkeiten die man halt die ganzen seinem Kopf hat und solange sie noch akut sind nicht ablegen kann.
00:25:37: oder also ich zumindest nicht.
00:25:39: Oder man ist schon am nächsten Tag oder man ist an einer anderen Baustelle, wo gerade irgendwie eine akute Problematik eben... Wir haben es ja schon angerissen.
00:25:47: Eben nicht die einzige Baustell Wo anders grad ein Brand entfacht ist und man eigentlich gar keine Zeit hat sich darum zu kümmern Und dann Rumor zahlt trotzdem im Kopf Also so richtig richtig abgeschaltet kriege ich fast nicht hin.
00:26:05: Es sind dann eher so kleine Inseln, die man sich irgendwie dann kurz, wo man einfach jetzt eben gerade in der Sommer-Edition, wo die Tänzer tanzen und man einfach verzückt ist oder die Musiker improvisieren, sich Bälle zu spielen.
00:26:21: Und wenn man einfach glücklich ist, wenn das Publikum da ist und verzaubert ist und alle irgendwie eine gute Zeit haben... Das sind so die Momente, wo es bei mir auch einen gewissen Glücksmoment gibt!
00:26:35: was dann einfach schnell auch wieder in Arbeit umswitched.
00:26:38: Aber man muss ja auch sagen, die Arbeit ist Leidenschaft und das macht deine Leidenschaft zum Beruf und du arbeitest nie.
00:26:47: so fühle ich mich manchmal wenn nicht mit so tollen Menschen zusammenarbeiten darf und kann.
00:26:53: Genussstand bei unserem Publikum auf jeden Fall im Vordergrund und da haben wir ein bisschen Feedback uns geholt und auch da hören wir jetzt mal rein!
00:27:06: Ja,
00:27:07: also ich würde sagen es war ein rundum gelungener wunderschöner genussreicher Abend und ja es hat sich total gelohnt auch die nicht ganz so nahe.
00:27:18: Also auch die relativ weite Fahrt von Oberstaufen.
00:27:22: Und das Gesamte ist mir eine Erinnerung.
00:27:26: Es waren super aufbaus.
00:27:28: Es hat sich schon aufgebaut Tanzperformance und Musikperformance, und dann diese superwitzige Choreoke.
00:27:38: Und dann das Konzert war auch voll genial!
00:27:45: Also ich würde es so zusammenfassen – es war wirklich ein sehr bewegter, ein bewegender, wundervoller Sommerabend.
00:27:53: Ich fand diese drei Programmpunkte auf ihre Weise
00:27:59: sehr
00:28:00: eindrucksvoll und toll.
00:28:02: Der erste Teil fand ich so schön, weil das eine Gesamtkomposition war.
00:28:08: Also dass sowohl die Musik und der Tanz als auch eben die Umgebung dieser wundervolle Innenhof von dem Palais Lichtenstein zusammen mit dem Abendhimmel und den Tauben ein wunderbares Zusammenspiel war einfach ganz toll gefunden, dass mir so nah dran war auch an den Musikern.
00:28:31: Ich fand das sehr spannend.
00:28:33: ich habe eine lange Zeit den Perkassionisten beobachtet wie der so agiert
00:28:39: hat
00:28:40: und es gab eigentlich immer irgendetwas zu entdecken.
00:28:44: und der Schluss der war ja auch wirklich wundervoll.
00:28:48: da haben sie wirklich zum Glocken schlag zum Glocke Klang geendet die Tänzer in die Musiker und kurz vorher ist noch ne Taube in den Nachthimmel geflogen.
00:29:00: Also das war ein ganz tolles Erlebnis, die Korioke fand ich richtig cool weil das ganze Publikum in Bewegung gebracht hat.
00:29:14: also ja man konnte natürlich auch sich ein bisschen gemütlich irgendwie zurücklehnen und einfach auch zuschauen aber es hat jeden irgendwie ein bisschen in Bewegungen gebracht.
00:29:24: das fand ich wirklich richtig toll.
00:29:27: Und dann der letzte Programmpunkt des JASMO und die Klangkantine.
00:29:35: Genau, auch da
00:29:35: war wirklich...
00:29:36: es hat irgendwie zum Bewegen animiert und ich fand die Texte, die haben mir sehr gut gefallen.
00:29:44: also das hat mich sehr angesprochen und genau!
00:29:47: Das war so ein ganz wunderbarer Ausklang dieses schönen Sommerabend.
00:29:55: Wir kommen schon zu unserer Schlussfrage Denn du hast es vorhin gesagt, nach dem Festival ist vor dem Festival und die Herbst-Mods.
00:30:03: Wir wollen das jetzt hier etablieren, dass das die Mods sind.
00:30:05: Das ist ja neu in unserem ganzen Design.
00:30:08: auch also Die Herbstmods stehen schon vor der Tür.
00:30:11: wir sind hier schon voll dran an den Planungen alle miteinander.
00:30:14: Worauf freust Du Dich jetzt schon bei den nächsten Mondfordert zwischen Tönen?
00:30:19: Also ich bin sehr gespannt Den Bogen zu sehen von den Sommerveranstaltungen in die Produktion im Montford-Haus, also eben kurz angerissen.
00:30:31: Ganz viel Filmmaterial was dann in die Production im Haus, im November... Also man hat dann in dem dunklen November die Licht und Farbspiele des Sommers, die dann korrespondieren mit dem Live Happening im Haus.
00:30:48: Also diese Kombination da bin ich super gespannt!
00:30:50: Was sozusagen das Filmteam aus den eben eingefangen hat aus den Veranstaltungen und wie das dann eingebunden wird in die große Produktion im Montferthaus.
00:31:03: Da freue ich mich wahnsinnig drauf, aber
00:31:06: auch
00:31:06: wieder Künstlerinnen, die wir dabei haben werden auf die ich mich total freue was sie für Inputs geben.
00:31:14: Wir haben ein paar Formate bleiben, also die auch unser Publikum schon kennt.
00:31:21: Da bin ich sehr gespannt auf einfach wie mit dem Thema umgegangen wird.
00:31:26: Ich möchte meinen ein sehr tagesaktuelles Thema mit der Frage und jetzt – das ist das Thema der November-Mods – wieder eben Philosophen, Rednerinnen, Schauspielerinnen, Tänzer, Musikerinnen... Wie die das aufgreifen?
00:31:44: Und das finde Also da freue ich mich sehr drauf, weil das einfach ein Thema ist was mir auch selber am Herzen liegt.
00:31:52: Die Frage nach vorne gucken so eigentlich ist es ja also die Sommerausgabe war jetzt im Moment stehen in dem Jetztsein und die Und-Jetzt-Frage mit Fragezeichen gibt den Ausblick sozusagen nach nach nach vorne und darauf freue Ich mich sehr auf den Dialog Mit vielen verschiedenen Menschen mit dem Publikum Und mit sehr vielen Formaten, auf die man sich einfach echt freuen kann.
00:32:19: Wir haben wieder einen sehr bunten Strauß im Köcher oder wie sagt man?
00:32:26: Das kann ich bestätigen.
00:32:27: Ich habe heute ja auch schon ein bisschen spicken dürfen, was so passieren wird und da wollen wir jetzt aber nicht zu viel verraten.
00:32:33: in den nächsten Podcasts folgen.
00:32:34: Wird es dann natürlich auch noch genauer um ProtagonistInnen gehen die uns hier besuchen im Feldkircher Podcaststudio?
00:32:42: Und bevor wir das Gespräch beschließen, kommst du auch nicht um unsere Hop- oder Toprunde herum.
00:32:49: Du kennst es schon!
00:32:52: Quickfire-Question Runde, um es ganz englisch auszudrücken.
00:32:56: Du hast entweder Oder-Fragen die kannst du mit dem einen oder dem anderen beantworten und aber auch mit deinem persönlichen Zwischenton wenn dir die Antwort nicht passt.
00:33:05: Es geht also los!
00:33:06: Hopp oder Top Backstage oder Zuschauerraum?
00:33:18: Backstage
00:33:20: Echt warum?
00:33:22: Das ist einfach ein total magischer Ort.
00:33:26: Also ich würde sagen Backstage, wenn man was vom von der Bühne mitkriegt, also einfach hinter der Büne sein.
00:33:34: Große Geste oder leiser Moment?
00:33:41: Das ist auch so eine Frage mit vielen Assoziationsmöglichkeiten.
00:33:47: Die besonderen Momente sind für mich oft die Leisen.
00:33:50: Also um es mit Mozart zu sagen, da die Musik entsteht zwischen den Tönen.
00:33:56: Also die Pausen- oder die leisen Momente finde ich wenn die wirklich gefasst sind, geführt sind und gefüllt sind dann sind sie oft wirkungsvoller als die laute Geste.
00:34:08: Die große Geste aber eine große Gaste ist auch toll wenn sie passt.
00:34:12: Aber ja entweder oder das ist so ein bisschen da würde ich vielleicht den Zwischenjoker nehmen.
00:34:17: Ja
00:34:18: bekommst du KünstlerInnen betreuen?
00:34:21: Oder Publikum beobachten?
00:34:25: Künstlern in Betreuen macht sehr viel Spaß also fast immer Da hab ich ja, das kann man auch machen.
00:34:38: Ich find dann eher mit dem Publikum Betreuen im Sinne von ... Mit denen ins Gespräch kommen oder Feedback einholen, das fänd' ich immer sehr schön.
00:34:51: Das beobachten allein würde ich jetzt nicht so sehr als mein Hobby bezeichnen.
00:34:58: Bei der nächsten Frage muss ich ein bisschen schmunzeln aber ich stelle sie dir, obwohl dich die Antwort weiß, hundert Prozent durchgeplant?
00:35:05: Oder Raum für Zufälle?
00:35:06: Ja, hundert Prozent geplant.
00:35:09: Das ist glaube ich Berufskrankheit oder berufstugend wie man es will.
00:35:14: Bestimmt natugend also... Es passieren ja noch genug Zufelle.
00:35:18: Die Hundert Prozent Planung kriegst du eh nie hin weil so viel Variablen kannst Du eben auch nicht planen.
00:35:23: aber wenn Du hundert prozent geplant hast was Du planen kannst dann bist Du auf der sichere Seite als wenn Du's dem Chaos überlässt.
00:35:31: Und da muss ich jetzt eine Zwischenfrage stellen, obwohl das nicht hab oder top ist.
00:35:34: Gibt es das eine Tool was du immer dabei hast beim Festival?
00:35:38: Ja, ich habe im Auto eine Kiste wo allerhand drin ist, was man einfach immer brauchen kann von Wäscheklammern über die wichtigsten Werkzeuge, über Kabelbinder, über Gaffertape, über Textmarker und das hat mir die ein oder andere Situation echt schon gerettet.
00:36:01: Ja,
00:36:02: Lifesaver.
00:36:03: Ja also meine Überraschungsbox wo immer hilfreich zur Seite steht und was auch immer.
00:36:09: bei mir ist es mein Computer.
00:36:12: Letzte Frage nach dem Festival Urlaub oder direkt das nächste Projekt?
00:36:18: Hoffentlich Urlaub meistens in der Realität aber das nächste Projekt.
00:36:24: Das hätte ich jetzt auch mit beantworten können denn das kriegt man hier zwangsläufig mit.
00:36:29: Ich danke dir sehr, dass du dich hier auf das Experiment, das wir zusammen diesen Podcast mal machen eingelassen hast.
00:36:35: Das hat total Spaß gemacht und ich freue mich auf die nächste Folge hier bei Gezwitscher.
00:36:39: Schaltet doch gerne wieder ein, empfehlt unseren Podcast gern auch mal weiter oder teilt ihn bis zum nächsten Mal und hoffentlich auch natürlich bis zu den Herbstmurz!
00:36:49: Bis dahin, Gezwitzer.
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